Das Pfingstcamp liegt hinter uns und wir sind immer noch völlig benommen davon. Weniger durch die Drogen, mehr durch das wahnsinnig geile internationale Camp mit fast 300 TeilnehmerInnen, geilen Seminaren, kulturellen Highlights usw. da verliert Mensch doch glatt mal die Lust auf Wahlkampf und wäre lieber in Srbska Kamenice geblieben. Jule hatte je gestern gleich wieder durchgestartet beim Kinderfest der PDS Leipzig mit Sylvia-Yvonne Kaufmann.
Bevor wir heute zu Falk in den Weißeritzkreis fahren heißt auch noch mal fix nach Chemnitz die Zelt vom Camp wegschaffen. Gleich beim einsteigen entdeckte ich etwas nicht bekanntes in unserem Bus. EIN FLECK war mitten auf der Ablage zu sehen. Nach meinem Hinweis auf diesen, lachte mich Karsten wahrscheinlich aus und zeigte auf den ganzen Bus der ja im Pfingstcamp und nach drei Wochen Tour doch mehr als einen Fleck hatte. So ist das. Bei ordentlich regen, kaltem Wetter und trüben Aussichten (was den Wetterbericht betrifft natürlich) treffen wir uns mit Falk; Norma und jungen Kandidaten in Kreischa, einer 2500 Seelengemeinde im Weißeritzkreis um den Einwohnern unsere tollen, sich zum Ende neigenden Wahlkampfmaterialien, so unter die Nase halten dass sie mit uns diskutieren oder sie wenigstens mitnehmen und vielleicht zu Hause lesen. Bis unsere Genossin aus dem Gemeinderat an der Mittelschule auf unseren Stand hinwies passierte nicht wirklich viel. Der Besitzer des angrenzenden Restaurants wollte von uns im strengen Ton wissen ob wir überhaupt eine Genehmigung dafür haben und auch bezahlen, denn schließlich versperren wir ja auch den Fußweg. Doch zurück zu den Schülern die nun unseren Infostand gerade zu stürmten und mit Plakaten, Aufklebern, Luftballons…. ihre Mitschüler versorgen gingen. Wir zogen auch weiter nach Altenberg, wo wir uns mit Vertretern des Gymnasiums treffen wollen. Unterwegs noch fix die Wahlkampfzeitung zum Vertrieb geschafft und beim Döner des Vertrauens in Freital gestoppt, damit wir nach dem Zeitung tragen nicht vom Fleisch fallen (ich und Karsten haben aber gar kein Fleisch gegessen sind trotzdem nicht davon runter gefallen:) und jetzte aber ab nach Altenberg, wo wir nach langer Ortsuche endlich im Schullandheim ankamen. Alle waren da nur nicht die Schüler, somit wurde unsere Kaffeerunde etwas kleiner und wir haben eine geiles Objekt gesichtet welches für unseren größeren Veranstaltungen geeignet wäre. Besonders auch für die SkifahrerInnenfraktion innerhalb der PDS, die ja gar nicht so klein sein soll.
Wieder unterwegs auf der berühmten B170 fühlte ich mich ganz ängstlich. Neben mir saß Freddy Krüger, der bekannte Horrorfilmonkel mit Messer, Gabel und Schere statt Fingern an den Händen. Beim Aufatmen nach 1 Stunde Fahrt erkannte ich Karsten unterm Sonnenhut von Falk. Karsten´s Nebenwirkungen vom wenigen Schlaf im Pfingstcamp wurden plötzlich mit Lenkradbissen, lautem Geschrei und anderem nicht erwähnenswertem signalisiert. Das wirkte sich auf unseren nächsten Stand in Rabenau bei Sven Hannewald aus. Dort beschallten wir den Markt erst mal mit ordentlich Tekknomugge, sehr zur Verwunderung der Einwohner und zur Freude der jungen Menschen. Am Abend kam dann noch Peter Porsch nach Freital, doch da haben wir uns schon mal nach Dresden begeben. Nicht das wir Peter nicht zuhören wollten, und mitdiskutieren, aber morgen früh gehts ja weiter in die Lausitz.
Jun
02
Abgelegt unter: Wahlen, geschrieben von lars.








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