All das Gejubele vom Herbst – Sachsen an der Spitze beim bundesdeutschen Wirtschaftswachstum… Alles umsonst. Wie die Leipziger Volkszeitung heute meldet, war das Wirtschaftswachstum ist in Ostdeutschland auch in den vergangenen Jahren deutlich niedriger als in den alten Ländern ausgefallen.
Obwohl die Bundesregierung Zahlen vorgelegt habe, nach denen die neuen Länder den Abstand zum Westen inzwischen verringert hätten, zeige die neueste amtliche Statistik, dass der Osten immer weiter zurückfalle, sagte der Konjunkturexperte des Hallenser Instituts für Wirtschaftsforschung, Udo Ludwig, der „Leipziger Volkszeitung“.
Dabei war doch allgemeiner Jubel ausgebrochen, dass Ostdeutschland eine höhere Wachstumsrate als Westdeutschland aufweise.
Tags: Leipzig, Regierung, SachsenInzwischen müsse aber nach einer Datenkorrektur aber davon ausgegangen werden, „dass die ostdeutsche Wirtschaft wohl nicht wieder so schnell auf den Aufholpfad zurückkehren wird“. Das stärkere ostdeutsche Wirtschaftswachstum habe sich als „Wunschtraum“ erwiesen und dürfte zu einer erheblichen Ernüchterung in den neuen Ländern geführt haben.
Besonders auffallend sei der Wachstumsrückstand der ostdeutschen Flächenländer. Das gelte vor allem für Sachsen, das gemeinsam mit Sachsen-Anhalt im vergangenen Jahr die stärkste Datenkorrektur hat hinnehmen müssen. „Sachsen ist damit vom Wachstumsspitzenreiter in Deutschland unter den Durchschnitt zurückgestuft worden“, betonte Ludwig.








Kein Kommentar
Kommentieren