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Lucy Redler gehört zu den schärfsten Kritikern der Berliner Linkspartei und trat ihr nun bei, schreibt Rainer Funke im Neuen Deutschland.

In dieser Woche ist Lucy Redler der Linkspartei beigetreten, und zwar in den Bezirksverband Neukölln. Das wird die Führung der Berliner Linken nicht sonderlich freuen. »Sie ist mit ihrem Projekt gescheitert, vielleicht hat sie dazugelernt«, kommentierte gestern Landesvorsitzender Klaus Lederer den Eintritt gegenüber ND.

Es gehe nicht um linke Träumereien, sondern um die harte Realität, verkündet Redler. Sie sieht sich als wahre Linke und Anwältin der Erwerbslosen, Arbeitenden, Rentner und Jugendlichen, die sich im kapitalistischen Sachzwang befinden. Bei den letzten Wahlen war Redler Spitzenkandidatin der konkurrierend angetretenen WASG, schürte die Konfrontation mit der PDS, nannte sie neoliberal und unsozial. Sie erhielt 2,9 Prozent der Wählerstimmen.

Doch hält Redler das nicht davon ab, auf ihren Positionen zu beharren. »Die Politik der Berliner LINKEN beschädigt die Glaubwürdigkeit der Partei bundesweit«, sagt sie im Neuen Deutschland und der jungen welt. “Jedweden Koalitionen oder Tolerierungen durch die Linkspartei in anderen Bundesländern müsse deshalb eine klare Absage erteilt werden. Da dürften neue Konflikte innerhalb der Berliner Linkspartei nicht ausbleiben.”

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4 Kommentare

  • Kommentar von Manfred
    September 19th, 2008 at 11:56

    Früher gab es dafür das wunderbare Wort: Opportunismus!

  • Kommentar von Manfred
    September 19th, 2008 at 11:59

    Warum gibt es hier keine Diskussion zu Weckesser und Mattern?
    Weckesser verfolgt von der SED, wie Biermann und Frau Mattern sucht durch Flucht eine letzte Chance.

  • Kommentar von Manfred
    September 19th, 2008 at 12:38

    Besonders peinlich ist ja der von Frau Mattern beschworene jüdische Hintergrund ihrer Familie, da ist wohl ihr Dr. Brie gemeint, der ja schon vehement für ein Mattern-Mandat posaunt hat. Wie sagt der Sachse so schön, von nüscht wird nüscht. Bin gespannt,ob sich das die Genossen gefallen lassen.

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