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Die Lehrerausbildung an den sächsischen Universitäten wird ausgebaut berichtetbildungsklick.de:
Der Generationswechsel in allen Schularten im kommenden Jahrzehnt stelle die Hochschulen vor die Herausforderung, in kurzer Frist ihre Ausbildungsleistung um ca. 50 Prozent zu erhöhen. Ab 2013/14 würden jährlich 1200 bis 1500 neue Lehrkräfte benötigt. “Das kann eine Universität allein nicht leisten. Daher werden auch zukünftig an beiden Standorten, Dresden und Leipzig, Grund-, Mittel- und Gymnasiallehrer ausgebildet. Die ursprünglich geplante Konzentration der Grund- und Mittelschullehrerausbildung an der Universität Leipzig, die 2004 mit der Hochschulvereinbarung vorgesehen war, lässt sich unter diesen Bedingungen nicht umsetzen. Diese Planungen sind überholt. Der Bedarf ab 2013/14 kann nur mit zusätzlichen Maßnahmen gedeckt werden”, so Ministerin Stange. Nachgefragt seien vor allem Mittelschullehrer und Lehrkräfte für Naturwissenschaften.
Damit wird erneut deutlich: die auf Druck der CDU – damals noch in der Alleinregierung – zustande gekommene Hochschulvereinbarung ist das Papier nicht wert, auf dem sie damals gedruckt wurde.
Angesichts des prophezeiten Ingenieurmangels ist fraglich wie das wiederum die TU Dresden allein schaffen soll – nachdem die Ingenieurstudiengänge 2003 aus Leipzig abgezogen wurden und an der TU Dresden konzentriert wurden.
Dass die Vereinbarung das Papier nicht wert ist, sieht man auch daran, dass die TU Dresden entgegen den sog. Vereinbarungen keineswegs die Juristenausbildung eingestellt hat. Obwohl an diesen wahrlich kein Mangel herrscht.
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