Klaus Ernst war im Urlaub und wird sich ab nächster Woche zu den Vorwürfen aus der “Sommerloch-Debatte” äußern. Wenn am kommenden Montag der geschäftsführende Vorstand der
Partei gemeinsam mit den Vorsitzenden der Landesverbände tagt, wird es auch um die kritische Analyse der ersten 100 Tage des im Mai gewählten neuen Vorsitzendenduos mit Ernst und
seiner Kollegin Gesine Lötzsch gehen:
Angesetzt ist in Berlin eine Sitzung des geschäftsführenden Parteivorstandes mit den Landesvorsitzenden. Es soll um politische Konzepte gehen, doch mehrere Landesvorsitzende verlangen auch eine Diskussion über Ernsts Bezüge. ‘Das Thema wird am Montag eine Rolle spielen’, sagte der sächsische Landesvorsitzende Rico Gebhardt der Süddeutschen Zeitung. Ernst erhält zusätzlich zu seinen Bezügen als Bundestagsabgeordneter 3500 Euro Gehalt von der Partei für seine Tätigkeit als Vorsitzender, was sich auf Monatseinkünfte von 13000 Euro summiert. Von Ernst, gegen den die Staatsanwaltschaft auch wegen womöglich unkorrekter Abrechnungen ermittelt, werden klare Worte erwartet. Mandatsträger sollten kein zusätzliches Gehalt von der Partei beziehen, meint Gebhardt. Das ist eine Position, die auch andere Landeschefs der Linken im Osten vertreten, etwa Steffen Bockhahn in Mecklenburg-Vorpommern.
schreibt die Süddeutsche.








