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	<title>linke sach(s)en&#187; Europa</title>
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	<description>Politik, Meinungen, Kommentare.</description>
	<lastBuildDate>Sun, 25 Jul 2010 13:52:00 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Auf zum sechsten Europ&#228;ischen Sozialforum in Istanbul. Politisch interessierte MitfahrerInnen gesucht!</title>
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		<pubDate>Tue, 25 May 2010 13:07:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rico</dc:creator>
				<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialforum]]></category>

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		<description><![CDATA[Vom 1. &#8211; 4. Juli findet in der t&#252;rkischen Stadt Istanbul das nunmehr sechste Europ&#228;ische Sozialforum, die kontinentale Ableitung des Weltsozialforums, statt. Mehrere Tausend sozial, gewerkschaftlich, &#246;kologisch und linkspolitisch Bewegte werden in der drittgr&#246;&#223;ten Stadt der Welt erwartet. Vom Norden, wo 2008 das 5. ESF Station machte, geht es nun nach also  nach S&#252;den, in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vom 1. &#8211; 4. Juli findet in der t&#252;rkischen Stadt Istanbul das nunmehr sechste Europ&#228;ische Sozialforum, die kontinentale Ableitung des Weltsozialforums, statt. Mehrere Tausend sozial, gewerkschaftlich, &#246;kologisch und linkspolitisch Bewegte werden in der drittgr&#246;&#223;ten Stadt der Welt erwartet. Vom Norden, wo 2008 das 5. ESF Station machte, geht es nun nach also  nach S&#252;den, in eine Stadt die Kulmunationspunkt verschiedener kultureller und religi&#246;ser Hintergr&#252;nde ist. Istanbul ist die einzige Stadt weltweit, die sich auf zwei Kontinenten &#8211; Asien  und Europa &#8211; befindet. Dieses Gemisch hat gleichzeitig politische Brisanz: die Debatte um den Beitritt der T&#252;rkei zur Europ&#228;ischen Union ist – gerade in Deutschland &#8211; kultur-rassistisch  und islamophob gepr&#228;gt. Auch wenn die Orte und gesellschaftlichen Kontexte sich &#228;ndern: die Debatten um ein „anderes Europa&#8221; sind weitestgehend die Gleichen geblieben. Auch 2010  werden die Themen Krieg &amp; Frieden, Soziale Ungerechtigkeit, Diskriminierung, Rassismus, Unterdr&#252;ckung und Umweltzerst&#246;rung im Mittelpunkt mehrerer hundert Veranstaltungen  stehen.<br />
Seit Anbeginn begleitet die s&#228;chsische LINKE gemeinsam mit  au&#223;erparlamentarischen PartnerInnen die Europ&#228;ischen Sozialforen sehr aktiv. Sowohl in London (2004), in Athen (2006) und in Malm&#246; (2008)  waren s&#228;chsische Delegationen vertreten. Auch am ESF in Istanbul 2010 wollen wir uns aktiv beteiligen und unserem grenz&#252;berschreitenden politischen  Anspruch praktisch Ausdruck verleihen.<br />
Gerade der mittlerweile in Kraft getretene Lissabon-Vertrag und der Umgang linker, sozialer Bewegungen mit dieser kritisierten, konstitutiven Grundlage der Europ&#228;ischen Union, die  hei&#223; diskutierten Fragen des Klimawandels, der bedenklich zunehmenden sozialen Schieflagen oder der restriktiver werdenden EU-Fl&#252;chtlingspolitik werden das 6. ESF pr&#228;gen, Debatten  an denen wir aktiv teilhaben wollen!</p>
<p>Durch finanzielle Unterst&#252;tzung der s&#228;chsischen und europ&#228;ischen LINKEN  k&#246;nnen wir 20 Interessierten die Reise zum ESF nach Istanbul inklusive 3 &#220;bernachtungen f&#252;r einen  TeilnehmerInnenbeitrag in H&#246;he von 100 Euro anbieten. (Gro&#223;-)VerdienerInnen k&#246;nnen nat&#252;rlich gern mehr zahlen &#8211; die Komplettkosten belaufen sich auf ca. 250 Euro/ pro Person.  Wenn ihr euch auch 100 Euro schwer leisten k&#246;nnt, dann meldet euch, es lassen sich trotzdem Mitfahrm&#246;glichkeiten finden.<br />
Wir w&#252;nschen uns zudem ein kurzes Statement warum ihr mit zum ESF nach Istanbul fahren wollt. Anmeldung bis 1. Juni 2010 unter mailbox at linxxnet.de. Telefonische R&#252;ckfragen unter 0341/308 1199 (Jule oder Greks)</p>
<p>1. &#8211; 4. Juli 2010: 6. Europ&#228;isches Sozialforum in Istanbul<br />
http://www.sosyalforum.org</p>
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		<title>Politische Nacktscanner</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Jan 2010 14:05:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rico</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bund]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Flughafen]]></category>
		<category><![CDATA[Nacktscanner]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Michael Spreng, der ehemalige BILD am Sonntag Chefredakteur und Wahlberater Stoibers beleuchtet in seinem Blog in scharfen Worten die politischen Nacktscanner
Die Wohnung ist l&#228;ngst nicht mehr unverletzlich, Abh&#246;rwanzen sind erlaubt &#8211; im Namen des Kampfes gegen organisierte Kriminalit&#228;t und Terrorismus. Private Computer d&#252;rfen heimlich durchsucht werden &#8211; im Namen des Kampfes gegen Al Qaida. Internetseiten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Michael Spreng, der ehemalige BILD am Sonntag Chefredakteur und Wahlberater Stoibers beleuchtet in seinem Blog in scharfen Worten <a href="http://www.sprengsatz.de/?p=2614">die politischen Nacktscanner</a><br />
<blockquote>Die Wohnung ist l&#228;ngst nicht mehr unverletzlich, Abh&#246;rwanzen sind erlaubt &#8211; im Namen des Kampfes gegen organisierte Kriminalit&#228;t und Terrorismus. Private Computer d&#252;rfen heimlich durchsucht werden &#8211; im Namen des Kampfes gegen Al Qaida. Internetseiten sollten gesperrt werden &#8211; im Namen des Kampfes gegen Kinderpornographie. Und jetzt die Nacktscanner an Flugh&#228;fen. &#220;ber jede einzelne Ma&#223;nahme kann sicher lange diskutiert werden, in der Summe aber f&#252;hren sie zu einer immer gr&#246;&#223;eren Eingriffen in die pers&#246;nlichen Freiheit, zu einem ungeheuren Einbruch in die Privatsph&#228;re.</p>
<p>Dabei hat gerade wieder der gescheiterte Anschlag von Detroit gezeigt, dass das Versagen h&#228;ufig ganz woanders liegt. Der Attent&#228;ter h&#228;tte l&#228;ngst aus dem Verkehr gezogen werden k&#246;nnen, wenn die amerikanischen Geheimdienste nicht versagt h&#228;tten. Warnungen gab es offenbar genug. Und der Attent&#228;ter, der den d&#228;nischen Mohammed-Karikaturisten umbringen wollte, h&#228;tte gar nicht in D&#228;nemark einreisen d&#252;rfen, wenn der Bericht einer d&#228;nischen Zeitung stimmt, wonach er schon einmal in Kenia einen Anschlag auf die US-Au&#223;enministerin Hillary Clinton geplant haben soll.</p></blockquote>
<p>Die sogenannte B&#252;rgerrechtspartei FDP bekommt auch ihren ihr zustehenden Hieb ab. Auch die nachfolgende Debatte ist interessant. stabil bemerkt etwa zurecht:<br />
<blockquote><span style="color: rgb(85, 85, 85); font-size: 12px;">
<p>Das Thema war heute auch Gegenstand der Vorlesung bei Prof. Pfitzmann. Interessierten in dem Bereich Datenschutz d&#252;rfte der Name bekannt sein.</p>
<p></span><span style="color: rgb(85, 85, 85); font-size: 12px;">
<p>Dabei kam auch das Szenario zur Sprache, dass ein potentieller Attent&#228;ter das Explosivmittel auch schlucken oder sonst wie in sich bringen und per Fernbedienung (u.a. Bluetooth) z&#252;nden k&#246;nnte. In diesem Fall w&#228;ren K&#246;rperscanner absolut zwecklos. Und wer sein Leben eh als Attent&#228;ter beenden will, dem sind eventuelle Gesundheitsrisiken durch verschlucken von Explosivmitteln egal.</p>
<p></span><span style="color: rgb(85, 85, 85); font-size: 12px;">
<p>Was w&#228;re die n&#228;chste Stufe? R&#246;ntgen? Ultraschall? Magen-, Darmsonde? Blutprobe? Pheromonanalyse?</p>
<p>Quintessenz? K&#246;rperscanner sind zwecklos. Sie schaffen nicht den geringsten Zugewinn an Sicherheit. Aber sie machen sich im Wahlkampf gut, weil bei Uninformierten der Eindruck erzeugt wird, die Regierung tue etwas f&#252;r die Sicherheit.</p>
<p></span></p></blockquote>
<p>&#8220;Egal wie die FDP es dreht und wendet: Nacktscanner bedeuten einen erheblichen Eingriff in die Intimsph&#228;re oder sie sind unbrauchbar&#8221;, kritisiert Jan Korte, Mitglied des Fraktionsvorstandes der Linksfraktion im Bundestag, die Diskussion &#252;ber den Einsatz der Ger&#228;te an Flugh&#228;fen. F&#252;r Petra Pau sprechen sachliche, ethische und gesundheitliche Gr&#252;nde gegen den Einsatz der so genannter K&#246;rperscanner: »Motivierende gesetzliche Mindestl&#246;hne f&#252;r Sicherheitsdienste sind allemal wirksamer als staatliche verordnete Peepshows.«&nbsp;<a href="http://www.linksfraktion.de/pressemitteilung.php?artikel=1266173244" class="weiter">mehr</a> 	<a href="http://www.linksfraktion.de/pressemitteilung.php?artikel=1267856478"><span class="schlagwort"><br /></span></a></p>
<p><a href="http://www.linksfraktion.de/pressemitteilung.php?artikel=1267856478"><span class="schlagwort">Ulla Jelpke:</span> Ziel der Regierung ist der gl&#228;serne B&#252;rger</a><a href="http://www.linksfraktion.de/wortlaut.php?artikel=1538005271"><span class="schlagwort"><br /></span></a></p>
<p><a href="http://www.linksfraktion.de/wortlaut.php?artikel=1538005271"><span class="schlagwort">Petra Pau:</span> Anst&#228;ndiger Lohn sicherer als staatliche Peepshows</a><a href="http://www.linksfraktion.de/thema_der_fraktion.php?artikel=1708837041"><span class="schlagwort"><br /></span></a></p>
<p><a href="http://www.linksfraktion.de/thema_der_fraktion.php?artikel=1708837041"><span class="schlagwort">&#214;ffentliche Sicherheit:</span> braucht keine technischen L&#246;sungen</a></p>
<div class="relevantelinks"> </div>
<p><span style="color: rgb(85, 85, 85); font-size: 12px;"> </span><br />Im Dezember sprach sie das Mitglied der s&#228;chsichen schwarz-gelben Koalition, Carsten Biesok, <a href="http://www.news-adhoc.com/sachsens-fdp-gegen-nacktscanner-an-flughaefen-idna2009123073483/">noch gegen Nacktscanner aus</a>. Heute las ich schon, es gehe eigentlich nur gegen die Ger&#228;te der 1. Generation. H&#228;?</p>
<div class="zemanta-pixie"><img class="zemanta-pixie-img" alt="" src="http://img.zemanta.com/pixy.gif?x-id=18e9f076-5dd1-84e9-bcd1-08e408881df3" /></div>
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		<title>Ehrendoktorw&#252;rde f&#252;r Besier</title>
		<link>http://www.linkspartei-sachsen.de/blog/2009/07/03/ehrendoktorwuerde-fuer-besier/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Jul 2009 13:41:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rico</dc:creator>
				<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>
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		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>

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		<description><![CDATA[Prof. Dr. Dr. Gerhard Besier, Professor f&#252;r Europastudien an der TU Dresden, erhielt am 29. Mai 2009 die Ehrendoktorw&#252;rde der Theologischen Fakult&#228;t der Universit&#228;t Lund, Schweden.
Die Uni w&#252;rdigte damit seine Arbeit auf dem Gebiet der Totalitarismusforschung und seine Forschungen im Bereich Religionsfreiheit und Kirchengeschichte. &#8220;Er ist Kontroversen nie ausgewichen, weder in der historischen Forschung noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://flickr.com/photos/50016673@N00/156069556" title="Real Christians Do Not Sin"><img src="http://farm1.static.flickr.com/51/156069556_ca1d8931e6_m.jpg" align="left"/></a>Prof. Dr. Dr. Gerhard Besier, Professor f&#252;r Europastudien an der TU Dresden, erhielt am 29. Mai 2009 die Ehrendoktorw&#252;rde der Theologischen Fakult&#228;t der Universit&#228;t Lund, Schweden.<br />
Die Uni w&#252;rdigte damit seine Arbeit auf dem Gebiet der Totalitarismusforschung und seine Forschungen im Bereich Religionsfreiheit und Kirchengeschichte. &#8220;Er ist Kontroversen nie ausgewichen, weder in der historischen Forschung noch in gegenw&#228;rtigen Fragen zu Religionsfreiheit und Sekten in Deutschland&#8221;, so Anders Arlert, Professor f&#252;r Kirchengeschichte der Universit&#228;t Lund. Er spiele eine f&#252;hrende Rolle beim Aufbau eines internationalen Netzwerkes zur kirchlichen Zeitgeschichte, an dem auch die Theologische Fakult&#228;t der Universit&#228;t Lund mitarbeitet.</p>
<p><small>Bild Flickr by danny.hammontree CC-License</small></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Cross-Border-Leasing (CBL) &#8211; Kommunen in der Finanzkrise</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Mar 2009 09:10:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rico</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bund]]></category>
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		<description><![CDATA[Ralf Becker beschreibt, wie die s&#228;chsischen St&#228;de in der Finanzkrise mit ihren Cross-Border-Leasing-Vertr&#228;gen umgehen sollten. 
Etliche deutsche St&#228;dte haben dieses Finanzkonstrukt benutzt und sind nun in Schwierigkeiten. Auch die drei s&#228;chsischen Gro&#223;st&#228;dte sind dabei: die Stadtentw&#228;sserung Dresden, die Stra&#223;enbahn in Chemnitz, Leipzig hat sogar sieben solcher Vertr&#228;ge.
K&#228;mmerer und Oberb&#252;rgermeister gaben sich clever und f&#252;rsorglich. Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://flickr.com/photos/29487767@N02/3074487090" title="Financial crisis. Hard or soft currency? - Harte oder weiche W&#228;hrung? Die Krise der internationalen Finanzm&#228;rkte"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3284/3074487090_35ae0513d3_m.jpg" align="left"></a><strong>Ralf Becker beschreibt, wie die s&#228;chsischen St&#228;de in der Finanzkrise mit ihren Cross-Border-Leasing-Vertr&#228;gen umgehen sollten.</strong> </p>
<p>Etliche deutsche St&#228;dte haben dieses Finanzkonstrukt benutzt und sind nun in Schwierigkeiten. Auch die drei s&#228;chsischen Gro&#223;st&#228;dte sind dabei: die Stadtentw&#228;sserung Dresden, die Stra&#223;enbahn in Chemnitz, Leipzig hat sogar sieben solcher Vertr&#228;ge.</p>
<p>K&#228;mmerer und Oberb&#252;rgermeister gaben sich clever und f&#252;rsorglich. Sie unterschrieben in New York umfangreiche Vertr&#228;ge, die h&#246;chstens teilweise ins Deutsche &#252;bersetzt wurden. Die Stadt- und Verbandsr&#228;te bekamen in nicht&#246;ffentlichen Sitzungen nur knappe Zusammenfassungen zu sehen, in denen h&#228;ufig sogar auf Wunsch des Investors dessen Name unerw&#228;hnt blieb. Dass die Vertr&#228;ge 100 Jahre laufen und fr&#252;hestens nach 30 Jahren gek&#252;ndigt werden k&#246;nnen, wurde nebenbei erw&#228;hnt. Die eigentlichen Akteure und Profiteure sind jedoch andere: die Banken. Bei ihnen liegt auf mindestens 30 Jahre die durch den K&#228;ufer &#252;ber Kredite finanzierte Kaufsumme, ein zinsloser Kredit der verkaufenden Kommunen (!). Aus diesem Geld werden die Leasingraten bezahlt. Aber wenn die Bank Pleite geht, bleibt die Stadt letztlich zahlungspflichtig gegen&#252;ber der Leasingfirma. Durch die Finanzkrise sind die Risiken nun nicht mehr „theoretisch“ und Kommunen m&#252;ssen neue Sicherheiten stellen, unerwartete zus&#228;tzliche Belastungen f&#252;r die Kommunalhaushalte. Das Gegenteil von dem, was beabsichtigt war, kam am Ende raus.</p>
<p>Dass es auch anders geht, zeigte sich nun in Bergisch Gladbach. Dort ist man froh, durch einen B&#252;rgerentscheid den direkten Folgen der Finanzkrise entkommen zu sein. In der Stadt im Bergischen Land bei K&#246;ln hatten die W&#228;hler 2003 mit einem B&#252;rgerentscheid den Abschluss eines geplanten Cross-Border-Leasings gestoppt.<br />
Auch der Regionalverband Ruhr (RVR) und sein Tochterunternehmen Abfallentsorgungs-Gesellschaft Ruhrgebiet mbH (AGR) k&#246;nnen aufatmen. Sie haben im Januar mit den verschiedenen Vertragsbeteiligten &#8211; auch in den USA &#8211; eine abschlie&#223;ende Einigung &#252;ber die Konditionen und die Vorgehensweise bei der grundlegenden Restrukturierung der Cross-Border-Lease-Vertr&#228;ge rund um die M&#252;llverbrennungsanlage RZR Herten erreicht und steigen vorzeitig ohne Verluste aus.</p>
<p><a href="http://www.linkspartei-sachsen.de/blog/2009/02/25/der-fluch-des-schnellen-geldes/">Diskutiert wird dazu im lisa-Blog </a></p>
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		<title>Dresden ´09</title>
		<link>http://www.linkspartei-sachsen.de/blog/2009/02/12/dresden-09/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Feb 2009 10:52:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rico</dc:creator>
				<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen]]></category>
		<category><![CDATA[Antifaschismus]]></category>
		<category><![CDATA[Dresden]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichtsrevisionismus]]></category>

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		<description><![CDATA[
Am 13. und 14. Februar mobilisieren verschiedene Nazigruppen europaweit zu den erfahrungsgem&#228;&#223; gro&#223;en Aufm&#228;rschen nach Dresden. Bereits seit dem Ende der 90er Jahre thematisieren die Nazis die Bombardierung Dresdens durch die Alliierten, die vom 13. bis zum 15. Februar 1945
im Zuge der Beendigung des Naziterrors in Europa stattgefunden hat. Inhaltlich kn&#252;pfen die Nazis bei ihren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://portal.dielinke-in-sachsen.de/bilder/banner20090214_Antifa_Dresd_c.jpg" alt="Dresden ´09" width=460px/><br />
Am 13. und 14. Februar mobilisieren verschiedene Nazigruppen europaweit zu den erfahrungsgem&#228;&#223; gro&#223;en Aufm&#228;rschen nach Dresden. Bereits seit dem Ende der 90er Jahre thematisieren die Nazis die Bombardierung Dresdens durch die Alliierten, die vom 13. bis zum 15. Februar 1945<br />
im Zuge der Beendigung des Naziterrors in Europa stattgefunden hat. Inhaltlich kn&#252;pfen die Nazis bei ihren als “Trauermarsch” angemeldeten Demonstrationen dabei an eine lange geschichtsrevisionistische Tradition in Dresden an. lisa bietet einen &#220;berblick zu weitergehenden Informationen. </p>
<p>Eine Sonderseite findet sich im <a href="http://portal.dielinke-in-sachsen.de/antifa.asp?iid=1084&#038;mid=0&#038;uid=0">Portal der s&#228;chsischen LINKEN</a></p>
<p>Hintergr&#252;nde und weitergehende Links auf <a href="http://de.indymedia.org/2009/02/240888.shtml">indymedia</a></p>
<p>Eine &#220;bersicht vor allem zu Anfahrt mit Bussen gibts auf der <a href=" http://dresden1302.noblogs.org/post/2009/01/09/veranstaltungstermine-und-busfahrkartenverkauf">Seite von No Pasarán Dresden</a>:</p>
<p>Eine weitere &#220;bersicht steht auf <a href="http://www.antifa.de/cms/content/view/966/1/">antifa.de:</a></p>
<p>Und aus Leipzig gibt es eine sehr gute Zusammenstellung auf der <a href="http://agantifa.blogsport.de/dresden-09/">Seite der Antifa AG</a> von der LINKEN </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Qimonda: Kurzsichtige Manager haben massiv verdient &#8211; jetzt zahlen wir die Zeche!</title>
		<link>http://www.linkspartei-sachsen.de/blog/2009/02/04/qimonda-kurzsichtige-manager-haben-massiv-verdient-jetzt-zahlen-wir-die-zeche/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Feb 2009 16:11:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rico</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Qimonda]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Europaabgeordneten der GUE/NGL (Vereinigte Europ&#228;ische Linke/Nordische Gr&#252;ne Linke) haben bei der Anh&#246;rung am 4. Februar mit Vertretern der Belegschaft des Speicherchip-Herstellers QIMONDA sowie Gewerkschaftern aus Deutschland und Portugal &#252;ber europ&#228;ische L&#246;sungsstrategien zur Rettung des von Insolvenz bedrohten Unternehmens diskutiert. 
Bei einer Schlie&#223;ung der Werke sei eine Kettenreaktion zu bef&#252;rchten, bei der binnen weniger Monate [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Europaabgeordneten der GUE/NGL (Vereinigte Europ&#228;ische Linke/Nordische Gr&#252;ne Linke) haben bei der Anh&#246;rung am 4. Februar mit Vertretern der Belegschaft des Speicherchip-Herstellers QIMONDA sowie Gewerkschaftern aus Deutschland und Portugal &#252;ber europ&#228;ische L&#246;sungsstrategien zur Rettung des von Insolvenz bedrohten Unternehmens diskutiert. </p>
<p>Bei einer Schlie&#223;ung der Werke sei eine Kettenreaktion zu bef&#252;rchten, bei der binnen weniger Monate auch der Mutterkonzern Infineon von der Krise betroffen sein k&#246;nne, gab Holm Theinert, Mitarbeiter von Infineon in Dresden zu bedenken. &#8220;Wir riskieren damit, den kooperativen Kern eines Netzwerks zu verlieren, an dem allein in der Region Sachsen rund 40.000 Arbeitspl&#228;tze h&#228;ngen&#8221;, erkl&#228;rt die deutsche Europaabgeordnete Gabi Zimmer. &#8220;Die Regierungen Portugals und Deutschland m&#252;ssen so schnell es geht reagieren &#8211; aber auch die EU-Kommission steht in der Pflicht&#8221;, sagte Ilda Figureido (GUE/NGL, Portugal). Das vorgelegte Sanierungskonzept sei &#252;berlebensf&#228;hig, sagte Wigland Kramer von der IG Metall. Die Europaabgeordneten der GUE/NGL versprachen, umgehend aktiv zu werden, eine schriftliche und m&#252;ndliche Anfrage an die Kommission zu senden und die Frage nach der Rettung von QIMONDA auf die Tagesordnung der kommenden Plenarsitzung des Europaparlaments setzen zu lassen. Den Betriebsr&#228;ten wolle man helfen, umgehend einen Gespr&#228;chstermin bei EU-Kommissar G&#252;nther Verheugen zu bekommen. Au&#223;erdem solle ein gemeinsamer Brief an die Regierungen Deutschlands und Portugals aufgesetzt werden, um an die gemeinsame europ&#228;ische Verantwortung f&#252;r die Zukunft innovativer Halbleitertechnik zu erinnern. &#8220;Wir werden alles tun, um QIMONDA zu retten&#8221;, versprach Helmuth Markov (GUE/NGL, Deutschland). </p>
<p>(Pressemitteilung GUE/NGL)</p>
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		<title>Qimonda erh&#228;lt keine EU-Mittel</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Feb 2009 10:55:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rico</dc:creator>
				<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Qimonda]]></category>
		<category><![CDATA[Subventionen]]></category>

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		<description><![CDATA[In der S&#228;chsischen Zeitung  fragt Detlef Drewes den EU-Industriekommissar G&#252;nter Verheugen (SPD) zu den M&#246;glichkeiten Europas den insolventen Chiphersteller Qimonda zu retten. Die klare Antwort:
Welche M&#246;glichkeit gibt es, aus europ&#228;ischen Mitteln Qimonda zu retten?
Niemand kann ein Unternehmen retten, das sein Eigent&#252;mer nicht retten will.

 Verheugen f&#252;gte hinzu, generell gelte, dass gemeinschaftliche F&#246;rdermittel nicht f&#252;r [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der <a href="http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2064105">S&#228;chsischen Zeitung </a> fragt Detlef Drewes den EU-Industriekommissar G&#252;nter Verheugen (SPD) zu den M&#246;glichkeiten Europas den insolventen Chiphersteller Qimonda zu retten. Die klare Antwort:</p>
<blockquote><p>Welche M&#246;glichkeit gibt es, aus europ&#228;ischen Mitteln Qimonda zu retten?<br />
Niemand kann ein Unternehmen retten, das sein Eigent&#252;mer nicht retten will.
</p></blockquote>
<p> <a href="http://www.handelsblatt.com/politik/international/verheugen-schreibt-qimonda-ab;2139841">Verheugen f&#252;gte hinzu, generell gelte, dass gemeinschaftliche F&#246;rdermittel nicht f&#252;r eine Firmenrettung eingesetzt werden d&#252;rften.</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Quimonda. Die n&#228;chste.</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Dec 2008 14:37:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rico</dc:creator>
				<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Quimonda]]></category>
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		<description><![CDATA[Die LINKE dr&#228;ngt auf einen Strategie zur Rettung des „Leuchtturms“ Quimonda, teilt Andre Hahn, Fraktionschef der LINKEN im S&#228;chsischen LAndtag in einer Mitteilung mit. Nach einem Treffen der Linksfraktion mit Betriebsr&#228;ten von Qimonda und Wigand Cramer von der Bezirksleitung der IG Metall will dIE LINKE die Rettung der Dresdner Chipindustrie zum Thema im Landtag machen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://flickr.com/photos/45856050@N00/1660173984" title="Zum Licht"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2009/1660173984_0fb5fab178.jpg" /></a>Die LINKE dr&#228;ngt auf einen Strategie zur Rettung des „Leuchtturms“ Quimonda, teilt Andre Hahn, Fraktionschef der LINKEN im S&#228;chsischen LAndtag in einer Mitteilung mit. Nach einem Treffen der Linksfraktion mit Betriebsr&#228;ten von Qimonda und Wigand Cramer von der Bezirksleitung der IG Metall will dIE LINKE die Rettung der Dresdner Chipindustrie zum Thema im Landtag machen. </p>
<blockquote><p>Die Staatsregierung wird am Donnerstag Farbe bekennen m&#252;ssen, wie sie ihren Leuchtturm Halbleiterindustrie in schwerer Krise zu unterst&#252;tzen beabsichtigt: AMD und Infineon wurden mit milliardenschwerer Hilfe durch die Steuerzahler nach Dresden geholt – 37 Prozent des Wertes der Produktionsst&#228;tten sind investierte Steuergelder.</p></blockquote>
<p>Die LINKE fordert die Staatsregierung auf, alles zu tun, damit diese &#246;ffentlichen Mittel nicht verloren sind. </p>
<blockquote><p>Es reicht nicht, alle paar Tage potenzielle Investoren ins Spiel zu bringen, die dann ebenso &#246;ffentlich absagen. So werden politische Aktivit&#228;ten vorget&#228;uscht, ohne dass eine wirkliche Strategie erkennbar ist. Ungeachtet der kritikw&#252;rdigen einseitigen Leuchtturm-Fixierung der s&#228;chsischen Wirtschaftspolitik w&#228;re es fatal f&#252;r Sachsen, wenn nun einer dieser wenigen Leuchtt&#252;rme von der Landkarte verschwinden w&#252;rde. </p></blockquote>
<p>Hahn fordert eine Pr&#252;fung aller Rettungsoption einschlie&#223;lich einer Staatsbeteiligung. Aber eine Beteiligung ohne wirkliche Mitsprache ist nach seiner Auffassung angesichts des offenkundigen Versagen des Managements unverantwortlich. Dennoch, </p>
<blockquote><p>
Statt sich mit Managern in einen „Interview-Krieg“ zu verstricken, sollten Ministerpr&#228;sident und Wirtschaftsminister lieber ein klares Konzept entwickeln und dem Parlament schnellstm&#246;glich zur Entscheidung vorlegen. </p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>Quimonda und Co</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Dec 2008 10:47:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rico</dc:creator>
				<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Beteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Dresden]]></category>
		<category><![CDATA[Landtag]]></category>
		<category><![CDATA[Subventionen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die S&#228;chsische Zeitung vom 5. Dezember berichtet vomn den unsch&#246;nen Seiten der Globalisierung. 
US-Konzern Cypress schlie&#223;t Designcenter
Die Entwicklung statischer Speicherchips in Dresden geht nach mehr als 20 Jahren zu Ende. Sie wird in Indien fortgesetzt. 
Die Amerikaner beenden eine Geschichte, die bereits in den 1980er-Jahre begonnen hatte. Damals entwickelten Ingenieure des Zentrums f&#252;r Forschung und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die S&#228;chsische Zeitung vom 5. Dezember berichtet vomn den unsch&#246;nen Seiten der Globalisierung. </p>
<blockquote><p>US-Konzern Cypress schlie&#223;t Designcenter</p>
<p>Die Entwicklung statischer Speicherchips in Dresden geht nach mehr als 20 Jahren zu Ende. Sie wird in Indien fortgesetzt. </p>
<p>Die Amerikaner beenden eine Geschichte, die bereits in den 1980er-Jahre begonnen hatte. Damals entwickelten Ingenieure des Zentrums f&#252;r Forschung und Technologie Mikroelektronik Dresden nichtfl&#252;ssige statische Speicher (NV-SRAM). 1995 wurde darauf der US-Chipentwickler Simtek aufmerksam.<br />
&#8230;<br />
Die Dresdner Simtek-Mannschaft wurde zur Europa-Zentrale, hatte mit ihren NV-SRAM-L&#246;sungen f&#252;r Computertechnik und Automobilelektronik einen gro&#223;en Anteil am Erfolg – letztendlich aber vergebens. Im vergangenen September wurde Simtek von Cypress Semiconductor gekauft, f&#252;r umgerechnet 36,3 Millionen Euro. Nun waren die Kalifornier Monopolist f&#252;r NV-SRAM-Chips.</p>
<p>Noch kurz vor der &#220;bernahme soll Cypress den Besch&#228;ftigten in Dresden den Ausbau der Niederlassung versprochen haben. Nun gehen die Entwicklungsarbeiten nach Indien. Dort betreibt Cypress zwei Designzentren in Bangalore und Hyderabat. Die indischen Chipentwickler erhalten dem Vernehmen nach einen weit geringeren Lohn als ihre s&#228;chsischen Kollegen.
</p></blockquote>
<p><a href="http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2007-03/7980819-globalisierung-gehen-den-usa-40-millionen-jobs-verloren-009.htm">Alan S. Blinder von der Universit&#228;t Princeton &#8211; ehemaliger FED Vice Chairman und Pr&#228;sidentenberater, lange Zeit ein Streiter f&#252;r die Prinzipien des freien Handels sieht mittlerweile sieht erhebliche Risiken bei der Globalisierung zukommen.</a></p>
<blockquote><p>Allerdings spricht er sich nicht f&#252;r Protektionismus als Gegenma&#223;nahme aus, sondern daf&#252;r, dass Bildung und Ausbildung in den USA auf ein Niveau gebracht werden, von dem aus Unternehmen nicht einfach Arbeitsstellen dadurch zu ersetzen k&#246;nnen, dass sie ins Ausland verlegt werden.</p></blockquote>
<p>Das l&#228;&#223;t sich unterschreiben, allerdings frage ich mich, ob er Globalisierung richtig verstanden hat, wenn er behauptet</p>
<blockquote><p>Die modernen Telekommunikationsmedien haben seiner Ansicht nach die Regeln des Spiels ver&#228;ndert und die alten volkswirtschaftlichen Theorien dadurch modifiziert. Immerhin erlaubt die heutige Telekommunikationstechnologie von &#252;berall auf der Welt Angebote und moderne Services jederzeit bereitzustellen oder zu liefern.</p></blockquote>
<p>Genau die moderne Kommunikation ist nach Ansicht der meisten Theoretiker eine der Grundlagen der Globalisierung. Aber, wie Cypress zeigt, selbst hoch ausgebildete Mitarbeiter m&#252;ssen das globalisierte Lohngef&#228;lle f&#252;rchten.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Jetzt kommen sie angeschissen, die gro&#223;en Globalisatoren. Oder Ich bin derzeit auch etwas klamm.</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Nov 2008 08:54:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rico</dc:creator>
				<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Quimonda]]></category>
		<category><![CDATA[Subventionen]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>

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		<description><![CDATA[In der schweren Wirtschaftskrise hat sich nach Opel mit der Infineon-Tochter Qimonda ein prominentes Unternehmen der Computerbranche an die Bundesregierung gewandt.Von Bankrott &#252;ber Verkauf bis zu massiver staatlicher Unterst&#252;tzung sei alles m&#246;glich, hatte der s&#228;chsische Finanzminister Georg Unland (parteilos) vergangene Woche angek&#252;ndigt. Zwei unterschiedliche Expertenteams pr&#252;ften derzeit weltweit, welche technologische Basis es bei Qimonda gebe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://flickr.com/photos/46597101@N00/129115878" title="Please, don't let your dog shit our campus"><img src="http://farm1.static.flickr.com/1/129115878_f14c7b18f2.jpg" /></a>In der schweren Wirtschaftskrise hat sich nach Opel mit der Infineon-Tochter Qimonda ein prominentes Unternehmen der Computerbranche an die Bundesregierung gewandt.Von Bankrott &#252;ber Verkauf bis zu massiver staatlicher Unterst&#252;tzung sei alles m&#246;glich, hatte der s&#228;chsische Finanzminister Georg Unland (parteilos) vergangene Woche angek&#252;ndigt. Zwei unterschiedliche Expertenteams pr&#252;ften derzeit weltweit, welche technologische Basis es bei Qimonda gebe und ob das Unternehmen perspektivisch wettbewerbsf&#228;hig sei. Dazu w&#252;rden wirtschaftliche und kaufm&#228;nnische Aspekte untersucht. </p>
<p>Durchaus lesenswert sind die Kommentar bei Heise&#8230;</p>
<blockquote><p><b>Jetzt kommen sie angeschissen, die gro&#223;en Globalisatoren&#8230;</b><br />
Steve Borilla (595 Beitr&#228;ge seit 10.01.00)</p>
<p>&#8230;es ist keine zwei Jahre her, da wurde bei Interfenesium noch das<br />
ganz hohe Loblied auf die Segnungen des Neoliberalismus gesungen:</p>
<p>&#8220;Jedes Jahr 10% Low-Performer &#8216;rausschmei&#223;en.&#8221;<br />
&#8220;Asien ist die Zukunft, da m&#252;ssen wir deutsche Arbeitspl&#228;tze streichen.&#8221;<br />
&#8220;Wir verkaufen 90% der Produkte im Ausland, da d&#252;rfen wir auch nur 10% der Arbeitspl&#228;tze in Deutschland halten.&#8221;</p>
<p>Etc. pp. blahblah.</p>
<p>&#8230;und nun soll ihnen der deutsche Steuerzahler aus der Patsche helfen?<br />
Wohlm&#246;glich die Leute, die in den letzten Jahren in dem Drecksladen &#8216;rausgeworfen wurden?</p>
<p>Nene, Jungs, geht mal sch&#246;n alleine pleite, mein Geld transferier ich lieber selbst nach Asien. Und dabei achte ich darauf, da&#223; f&#252;r Euch dabei kein Pfennig h&#228;ngenbleibt.</p>
<p>Ich bin derzeit auch etwas klamm.      <i>Phrasenm&#228;her</i>    (153&nbsp;Beitr&#228;ge&nbsp;seit&nbsp;08.03.07)    Kann&nbsp;mir&nbsp;die&nbsp;Bundesregierung&nbsp;mal&nbsp;eben&nbsp;100&nbsp;Mio&nbsp;borgen?&nbsp;(Zins-&nbsp;und<br />
tilgungsfrei&nbsp;f&#252;r,&nbsp;sagen&nbsp;wir,&nbsp;&nbsp;80&nbsp;Jahre?)</p>
<p><a href="http://www.heise.de/newsticker/foren/S-Jetzt-kommen-sie-angeschissen-die-grossen-Globalisatoren/forum-148009/msg-15919998/read/">Qimonda-Krise:&nbsp;Infineon-Spitze&nbsp;wendet&nbsp;si&#8230; | News-Foren</a></p></blockquote>
<p>Ein ausf&#252;hrlicher Bericht findet sioch unter anderem im <a href="http://www.manager-magazin.de/it/artikel/0,2828,593006,00.html">Handelsblatt </a>oder bei <a href="http://rivva.de/live/finanzkrise">rivva</a>.<br />
Technorati-Tags: <a class="performancingtags" href="http://technorati.com/tag/Quimonda" rel="tag">Quimonda</a>, <a class="performancingtags" href="http://technorati.com/tag/Finanzkrise" rel="tag">Finanzkrise</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.linkspartei-sachsen.de/blog/2008/11/27/jetzt-kommen-sie-angeschissen-die-grossen-globalisatoren-oder-ich-bin-derzeit-auch-etwas-klamm/feed/</wfw:commentRss>
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