
Als Alexis de Tocqueville 1830 die USA bereiste, nannte er die neue Nation “außergewöhnlich” und meinte damit, “unterschiedlich”. Einige dieser Differenzen werden im Magazin The American, A Magazine of Ideas, hübsch grafdisch aufbereitet, dargestellt.
“Americans are more religious, more satisfied with their personal lives and their jobs, more wary of government, and more comfortable with the use of military force than are Europeans.
Nach einem Bericht der Tageszeitung Die Welt
vom Montag droht der Verkauf der Sachsen LB für den Freistaat zum Milliardengrab
zu werden. Beim Überprüfen des Vertrages stellt sich immer mehr heraus, dass Sachsen beim Notverkauf der Landesbank an die
Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) offenbar so unter Druck gestanden habe, dass man
die Risiken weitestgehend übernommen habe.
Laut dem Kaufvertrag
zwischen dem Land und der LBBW, welcher der Zeitung vorliegt, haften
Land und die Sachsen-Finanzgruppe bis Ende 2010 für alle anfallenden
Risiken. Für die irische Tochter, welche die Krise mit ihren
Spekulationen auf dem amerikanischen Immobilienmarkt ausgelöst hatte,
haftet das Land sogar dauerhaft, schreibt Die Welt.
Super. Danke Herr Milbradt für das gelungene Krisenmanagement.
Von Ingo Groepler-Roeser
Die gnä’ Frau in Latex und Leder; wer hätte das gedacht. Bush sr. bekam es in den 1990er Jahren schon kürzer hin: In nur 6 Sekunden vermittelte er Amerika die Steuerlüge: „Read my lips- no taxes”. Wofür Madonna und Uschi Obermeier jahrzehntelang hart arbeiten mussten, das schafft die bayerische Pauli in ein paar Monaten und denkt dabei auch noch, so ginge es schon. Geht nicht. Oder nur im Rahmen eines orthodoxen kapitalistischen Medienkults. Da ist dann auch schon mal ein Wolfowitz mit löchrigen Socken ein temporärer Star. Neulich war es – und nicht nur in einer „Talkshow” – als Frau Pauli gefragt wurde, welches Konzept sie wohl aufzuweisen hätte und ob es zu ihrer Vorstellung von der „künftigen Führungsposition” ein passendes Konzept gäbe. „Mal sehn, was wird.” floskelte die Pauli und hübschte weiter ins TV-Quadrat. Dass sie eines Konzeptes sei und politisch handhabbar, bleibt indes nur eine Illusion. Es ist zudem fraglich, ob man den unglaubwürdigen Stoiber mit einer adretten Politikerin vergleichen und deswegen ablehnen sollte. Weder der Eine noch die Andere ist glaubwürdig und Stoiber anstelle des Shootingkonzepts wahrscheinlich noch „fähiger”. Dazu gehört, liebe Frau Pauli, mehr als nur ein Haarschnitt und ein bisschen naives Lachen (Kickern) in die Glotze.
Die Paulis von Morgen warten auf uns. Die Gesellschaft ist voll davon und der Strom der Polit-Pin-ups als farbige Vintages scheint kaum abzureißen. Dieter Bohlen versprach sich kürzlich, als er nach den Berufswünschen seiner Kinder gefragt wurde und ob sie denn nicht auch Popstars via „Deutschland sucht den Superstar” werden wollen: „Nö, die sollen was Ordentliches werden.” Na wenigstens hat der Bohlen noch den zivilen Anspruch an Ordnung. Was uns aber die Posse um die Pauli zeigt, ist, wie dekadent sich eine Oberschicht fühlen muss, der jeder Realitätssinn völlig abhanden gekommen ist. Nicht, dass Paulis neuer Lebensentwurf für sich genommen kritisierbar wäre. Nein, das nicht. Ihn aber politisch nutzen und sich gleichzeitig bar jeden Konzeptes so politisch zu präsentieren zu wollen, bedarf einer gewaltigen Portion Naivität. Ein bitteren Vorgeschmack auf den oberflächlichen Politikstil bedeutet er schon. Was leider zählt, ist Telegenität mit dem schuppigen Glanz von Intellisex auf seidigem Haar ohne jede Halbwertzeit.
Copyright Photo: Jens Boldt für Park Avenue
Liebe Menschen,
die Junge Linke.PDS Sachsen hat am 20.06.2006 die Kampagne “NEIN zum Deutschlandhype” gestartet. Alle wichtigen Infos, Materialien etc. dazu findet Ihr hier:
1. Junge Linke.PDS Sachsen Aktion: “Nein zum Deutschlandhype!”
2. Infobroschüre mit Argumentationen (Anhang)
3. Für WM-Begeisterung ohne schwarz-rot-goldenen Plunder!
4. Nationalismus zur Fußball WM – Kein Grund zum Jubeln!
5. Presse der Junge Linke.PDS Wittenberg
6. Porsch: Bonk spricht nicht für Fraktion
Alle Infos und die Möglichkeit Materialien zu bestellen gibt es unter
www.nein-zum-deutschlandhype.de
Los gehts.
Junge Linke.PDS Sachsen
Lars Kleba
Großenhainer Straße 101
01127 Dresden
Telefon: 0351 – 85 32 7 39
Mobil: 0177 – 7 42 18 03
Fax: 0351 – 85 32 7 20
www.junge-linke-sachsen.de
www.mindestlohn.de
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1. Junge Linke.PDS Sachsen Aktion: “Nein zum Deutschlandhype!”
Die Junge Linke.PDS Sachsen will die Deutschlandfahnen von der Straße bekommen und tauscht die Flaggen gegen T-Shirt´s ein. Die Junge Linke.PDS Sachsen und Julia Bonk, MdL erklären dazu:
Der Gesellschaft geht der Kitt aus. Mit gezielten sogenannten Reformen werden die Unterschiede zwischen gesellschaftlichen Gruppen immer weiter verschärft, nun soll ein neues Bindemittel her: die Nation. Wenn sie auch sonst keine reale Gemeinschaft, keine Solidarität oder gemeinsame Entscheidungen verbinden, soll man sich nun gemeinsam als Deutscher fühlen. Diese vermeintliche und von realen Verhältnissen ablenkende Verbindung
sollte mit der “Du bist Deutschland”-Kampagne der Reichen und Schönen in die Köpfe der anderen gepflanzt werden. Die Fußballweltmeisterschaft samt Fahnenschwenkerei setzt die Entwicklung fort. Wir sagen nein.
Fußball kann cool sein, Weiterlesen “Nein zum Deutschlandhype”
Der Nahost-Experte Peter Scholl-Latour war bei Studio Friedmann. Und er “wundert” sich, dass die aktuellen Enthüllungen in der so genannten
BND-Irak-Affäre “aus Washington” kommen.
“Ich frage mich, warum die Amerikaner diese Dinge mit Nachdruck veröffentlichen”, sagte
Scholl-Latour in der N24-Sendung “Studio
Friedman”. Es entstehe der Eindruck, als wolle man die deutsche Regierung diskreditieren. Scholl-Latour: “Es könnte auch gerichtet
sein gegen den jetzigen Außenminister Steinmeier, der sich sehr festgelegt hat.”
Der von der “New York Times” veröffentlichte angebliche Verteidigungsplan Saddam Husseins sei “dilettantisch” und ein “Kinderspiel”, fügte der Nahost-Experte hinzu. Es habe keinen Verteidigungsplan für Bagdad gegeben. “Das ist unseriös”, betonte Scholl-Latour, schreibt das
Presseportal
Und das geht wohl jedem so, der die Skizze des Verteidigungplanes von Bagdad in der Zeitung gesehen hat. Die Amerikaner haben also anhand dieses Gekrizzel ihren Angriff geplant. Und nicht etwa auf ein satellitengestütztes Spionagesystem zurückgegriffen, das noch jedes Militärklo orten kann? Na, ich weiss ja nicht…