Nov
04

Was erwartet Deutschland während den nächsten vier Jahren schwarz-gelber Regierung? Eine Einschätzung von Gregor Gysi auf The European zu den Koalitionsvorhaben des neuen Kabinetts -  ein Beitrag von Gregor Gysi in The European.

So sieht also die schwarz-gelbe Zukunft in den kommenden vier Jahren aus: die Atomkraftwerke erhalten längere Laufzeiten, regenerative Energien bleiben auf der Strecke; das Moratorium für Gorleben wird aufgehoben, das Endlager für den Atommüll erhält eine neue Chance; die Dämme gegen den Einsatz von Gentechnik in der Landwirtschaft werden eingerissen – ein Zurück in die sechziger und siebziger Jahre des vorigen Jahrhunderts.

Schade, dass der The European Newsletter den Beitrag mit “Gregor Gysi schwadroniert über Koalitionsvertrag” ankündigt. Die Grenzen meiner Sprache bestimmen die Grenzen meiner Welt, sagte schon Wittgenstein.

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Sep
21

hat Holger Klein, wenn er Gregor Gysis Rede vom 17.09.2008 wie folgt kommentiert:

Manche Menschen glauben ja, dass Ronald Pofalla von der CDU in Wirklichkeit eine Witzfigur von Hape Kerkeling ist. Seit heute besteht immerhin auch der Verdacht, dass Gregor Gysi der politische Arm von Volker Pispers sein könnte.

Hier die ausgezeichnete Rede.

(Edit: Quellenangabe eingebaut :). Meine Quelle war Twitter.)

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Sep
16

„Hitleranalogien sind immer ein bisschen Goebbels, weil sie hinken und zum Satzende gerne mal überschnappen.“

meint Frédéric Valin auf www.spreeblick.de

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Jun
03

Ein Kommentar von Marko Forberger mit dem Titel “Amnestie für Amnesie” und weitere Links finden sich bei den linken büros. Adam Michnik, Essayist und Herausgeber der großen polnischen linksliberalen Tageszeitung “Gazeta Wyborcza” und ehemaliger antikommunistischer Dissident, setzte sich bereits Anfang der Neunziger für eine Nachwende-Amnestie in Polen ein. “Für ein Vergeben ohne ein Vergessen [plädierte Michnik damals,] das Wühlen in der Vergangenheit und die Aufklärung der Vergangenheit sind zweierlei”, so Wolfgang Huber in seinem Artikel “In der Freiheit bestehen” in der Wochenzeitung Die ZEIT 1993/52. “Sehnsüchtig blickt man als Deutscher auf eine politische und geistige Kultur, die es dem Polen Adam Michnik möglich macht, sich für Amnestie und gerade damit gegen Amnesie auszusprechen” (ebenda).

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