Jul
02

Auf netzpolitik.org wird eine Studie vorgestellt, wonach das Web 2.0 Verhalten der deutschen Politik noch mehr als unterentwickelt ist.

Gut ein Jahr vor der Bundestagswahl machen die deutschen Spitzenpolitiker und Parteien im Web 2.0 keine gute Figur, wie wir bei newthinking communications in einer Kurzstudie (PDF) herausgefunden haben.

Auch wenn ich den Begriff Kurzstudie als etwas übertrieben ansehen würde – offenbar ist ein wenig Recherche im Internet heute bereits eine “Kurzstudie” – ist richtig, dass die Vernetzung der Politik noch arg zu wünschen übrig lässt.

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Jun
16

Mal was anderes. Ein Film von Thomas Leif “Gelesen. Gelacht. Gelocht. Vom Irsinn der Berater-Republik”. Stupid White Consultants: Mit Michael-Moore-Methoden hat sich SWR-Chefreporter Thomas Leif dem Unternehmensberatermilieu genähert. (taz, 30.5.2005) + …in bester Aufklärermanier … Er zeigt auch, wie unterhaltsam eine solche Recherche dargeboten werden kann, wie man ein großes Thema anhand kleiner Beispiele mit nachhaltiger Wirkung (in diesem Fall Fassungslosigkeit und berechtigte Wut präsentiert. (FAZ, 30.5.2005) + Ein ausgesprochen gelungener Beitrag, der vor allem
durch die in jeder Beziehung pfiffige Art überzeugt, nicht zuletzt durch das Konzept, den Reporter mit dem verkniffenen Gesicht als `Redaktor Columbo durch die Aktenberge und Beratungsfälle der Republik stolpern und stöbern zu lassen.
In den seltensten Fällen goutiert man, dass ein Reporter im Mittelpunkt seines Beitrages steht. Da liegt ein solch seltener Fall vor. Denn selten ist in einer Geschichte der Reporter so gut `besetzt´ wie hier. Als scheinbar harmloser Gimpel entlarvt er das Eldorado der Berater und die auftraggebende Politik gleich mit. (Neue Züricher Zeitung, 30.5.2005) + Die äußerst verdienstvolle und überfällige
Auseinandersetzung mit dem Berater- Sumpf. (SZ, 30.5.2005) + Ein süffisantes Feature über den Berater- und Gutachter-Unfug. (FR, 30.5.2005) + Was er an Geldverschwendungen entdeckt hat, fügt sich zu einer nachdenklich machenden Dokumentation. (Stuttgarter Zeitung, 30.5.2005) + Der Applaus der Zuschauer ist Thomas Leif nach dieser Reportage sicher. (Badische Neueste Nachrichten, 1.6.2005) + Obwohl sich Thomas Leif mit Vorliebe selbst inszeniert, weiß er, wie man ein trockenes Thema locker aufbereitet. Ein echter Aufreger. (Schwäbische Zeitung, 1.6.2005) + … warf einen erhellenden und zugleich ernüchternden Blick auf den Zustand dieser Republik. Die kleine `Leif-Show` war als Versuch für einen informativen Film jenseits eingetretener Pfade durchaus respektabel, sie blieb unterm Strich freilich halbherzig. (funkkorrespondenz, 3.6.2205) + Leif geht auf Spurensuche ins Dickicht des Beraterwesens. (dpa, 26.05.2005)

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Jun
01

“Der Bundestagswahlkampf, der ähnlich überraschend über uns gekommen ist wie Benedikt der XVI., könnte einige Bewegung mit sich bringen – in den USA war es der Präsidentschaftswahlkampf 2004, der erstmals deutlich gemacht hat, wie klassische Massenmedien und Weblogs gemeinsam eine politische Öffentlichkeit konstituieren können (vgl. auch die Studie von Cornfield et.al. für das den Thinktank “Pew Internet & American Life Project”).”, schreibt Jan Schmidt in seinem lesenswerten Beitrag zu Wahlblogs. In der Hoffnung auf zahlreiche Kommentare und Einträge: wir geben uns Mühe – auch als parteipolitisches Blog mit manchmal wohl etwas anderen Ansichten.

Bamblog » Wahlkampf in der Blogosphäre

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Okt
28

intern.de schreivt heute: “georgewbush.com, die Site des US-Präsidenten George W. Bush, ist sehr wählerisch, was die Besucher angeht. Browser-Aufrufe von außerhalb der USA führen zu einem Access Denied (Error 403). Wie man anhand der Beobachtungen von Netcraft vermuten kann, steht diese Einreisebegrenzung mit einer mehrstündigen Auszeit des Bush-Rechners am 19. Oktober in Verbindung, die in den Medien mehrfach durch eine DoS-Attacke erklärt wurde. Seit dem 21. Oktober setzt Bush nun auf die Dienstleistungen von Akamai. Vermutlich wurde in diesem Zusammenhang entschieden, nur Zugriffe aus den USA zuzulassen, um so die Möglichkeit weiterer DoS-Attacken zumindest aus anderen Netzwerken zu vermindern.Access Denied” Tja, wir wählen zwar nicht mit hier in Europa, aber selbst informieren könnte schon gefährlich sein.

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Okt
09

Freie Radios in Sachsen mit mehr Sendezeit

In Leipzig und Chemnitz werden Radio blau und Radio T ab nächstem Jahr mit bis zu 41 Stunden pro Woche auf Sendung gehen

Am Montag, dem 13. Oktober 2003 beschloss der Medienrat der Sächsischen Landesmedienanstalt (SLM) die Lizenzierung des Chemnitzer Senders Radio T für 28 Stunden und des Leipziger Senders Radio blau für 41 Stunden Sendeprogramm wöchentlich. Die verbleibende Sendezeit auf den neu koordinierten Frequenzen wird von der Sächsischen Gemeinschaftsprogramm GmbH & Co KG i.G. mit ihrem Programm „Apollo” genutzt. Die beiden Nichtkommerziellen Lokalradios (NKL) hatten sich im Frühjahr auf die Ausschreibung der Frequenzen bei der SLM beworben.

Die endlich erfolgte Erhöhung der Sendezeit auf einer neuen Frequenz ist ein wichtiger Meilenstein in der Geschichte der Freien Radios in Sachsen, die sich seit ihrer Gründung für eigene Vollfrequenzen einsetzen.
Beide Vereine sind sich einig, dass mit dem ausgeweiteten Hörfunkangebot des Nichtkommerziellen Lokalrundfunks das Interesse an den Sendern und den Radiovereinen weiter wachsen wird und die Programmvielfalt vor Ort deutlich verbessert wird.

Das Konzept der Freien Radios basiert auf einem Programm, das jedem Bürger die Möglichkeit bietet, sich selbst aktiv an dessen Gestaltung zu beteiligen und ihr Grundrecht auf freie Meinungsäußerung tatsächlich wahrzunehmen. Dadurch ergibt sich ein vielseitiges Programm aus Beiträgen und Sendungen zu Kultur, Politik und Zeitgeschehen unter Aufgreifung lokal und regional interessanter Aspekte. Gleichzeitig schaffen die Nichtkommerziellen Radios mit ihrem vielfältigen Musikprogramm verschiedenster Stile für viele Musikfreunde eine willkommene Abwechslung zu den anderen Sendern im Sendegebiet.

Die Sendezeiten:
* Radio blau in Leipzig:
täglich auf UKW
99,2 MHz (Connewitz), 94,4 MHz (Stahmeln), 89,2 MHz (Reudnitz)

Mo-Do: 18.00 Uhr-22.00 Uhr, Fr: 18.00 Uhr-24.00 Uhr, Sa: 12.00 Uhr-24.00 Uhr
So: 12.00 Uhr-20.00 Uhr

für Radio T in Chemnitz:
102.7 MHz, vorerst täglich von 18.00Uhr-22.00Uhr

Das Chemnitzer Studentenradio Unicc wird sieben Stunden Programm zuliefern.

und … linXXnet und der Rote Baum e.V. Leipzig sind in Leipzig dabei:
ab dem 8.10.04 jeden 2. Freitag, 20 bis 21 uhr: linksdrehendes radio auf Radio blau -> www.linxxnet.de/radio

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