Sep
15

Die sächsische Landesregierung rechnet wegen ihrer ehemaligen Landesbank offenbar mit dem Schlimmsten. In ihrem gerade vorgelegten Haushaltsentwurf für die Jahre 2011 und 2012 will die schwarz-gelbe Regierung nicht nur die bisher bekannten 960 Mio. Euro in einen entsprechenden „Garantiefonds“ einzahlen, schreibt das Handelsblatt.com.

Offenbar rechnet Finazminister Unland mit dem Schlimmsten – nämlichdem dem Fälligwerden der vollen Garantiesumme in Höhe von 2,75 Mrd. Euro.
Jetzt wird deutlich: Die gewaltige Bürgschaft, die Sachsen für seine kollabierte Landesbank übernommen hat – wird von den Bürgern des Freistaates mit harten Einsparungen in allen Bereichen bezahlt werden müssen. Und die ersten Details sind dazu ja schon raus, wie Kürzung der Jugendpauschale oder Kürzung der Unterstützung des ÖPNV – was dazu führt, dass weitere  Bahnstrecken stillgelegt und der Verkehr ausgedünnt wird. Mehr dazu auch in der L-IZ.

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Jan
23

Chiphersteller Qimonda meldet Insolvenz an meldet der SPIEGEL und sieht 13.000 Arbeitsplätze in Gefahr.

 Der krisengeschüttelte Speicherchiphersteller Qimonda hat einen Insolvenzantrag beim Amtsgericht München gestellt, nachdem Sachsen seine Hilfskredite nicht erhöhen wollte. Den Betrieb will der Konzern aber vorerst aufrechterhalten.

Wirklich überraschend kommt das nicht. Die Meldungen der letzten Tage deutet darauf hin. Und man muss den Münchnern den Vorwurf machen, dass sie auch eine sehr merkwürdige Informationspolitik hatten. Der längst überfällige Geschäftsbericht (das Geschäftsjahr endet am 30. September) lag doch aber der Staatskanzlei hoffentlich vor.
Und was heißt jetzt: “Den Betrieb will der Konzern aber vorerst aufrechterhalten.”?

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Jun
30

Nicht neu, aber die Höhe war wohl nicht jedem klar:

Die staatlichen Garantien und Risikoabschirmungen für die öffentlich-rechtlichen Landesbanken belasten die Steuerzahler in den betroffenen Bundesländern. Zu diesem Ergebnis kommt die US-Investmentbank Merrill Lynch in einer Studie. Danach erhöht sich die Pro-Kopf-Verschuldung in Sachsen um 30 Prozent und in Nordrhein-Westfalen sowie Bayern um jeweils zehn Prozent.

schreibt heute das Handelsblatt.com

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Jun
06

Seit gestern hat die Landesbank Baden-Württemberg auch den offiziellen Segen Europas.

Nachdem die LBBW nun Rechtssicherheit bei der Sachsen Bank hat, kann sie den Markt in Ostdeutschland beackern. In Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen soll das Mittelstandsgeschäft und die Verbindung zu vermögenden Privatkunden ausgebaut werden. Mit 80 Mitarbeitern ist die Sachsen Bank (das Kundengeschäft der früheren SachsenLB) in Leipzig, Dresden und Halle vertreten. Die Aktivitäten der BW-Bank in der Region sind zum 1. April in der Sachsen Bank aufgegangen, als diese als unselbstständige LBBW-Tochter gegründet wurde.

Die 640 Mitarbeiter der früheren Sächsischen Landesbank und der drei ostdeutschen BW-Bank-Filialen sollen, so hatte der Vorstand im März angekündigt, weiter beschäftigt werden, der Großteil von ihnen bei der neuen LBBW-Filiale in Leipzig und deren Tochtergesellschaften.

schreibt die Stuttgarter Zeitung online

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Mrz
19

Unter dem Namen Sachsenbank will die Landesbank Sachsen (Sachsen LB) vom April an einen neuen Anlauf nehmen. Das berichtet die in Dresden erscheinende «Sächsische Zeitung» (Mittwochausgabe) unter Berufung auf nicht näher bezeichnete Bankkreise. Diesen zufolge wird die Sachsenbank drei Geschäftsstellen der Baden-Württembergischen Bank in Leipzig, Dresden und Halle übernehmen und somit ins Filialgeschäft einsteigen. Im Visier stehen dem Blatt zufolge vor allem Mittelständler und vermögende Privatkunden. Außerdem wolle sich die Sachsenbank gen Osteuropa ausrichten und branchenspezifisch Firmen und Projekte der erneuerbaren Energien finanzieren.

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