Mrz
19

Unter dem Namen Sachsenbank will die Landesbank Sachsen (Sachsen LB) vom April an einen neuen Anlauf nehmen. Das berichtet die in Dresden erscheinende «Sächsische Zeitung» (Mittwochausgabe) unter Berufung auf nicht näher bezeichnete Bankkreise. Diesen zufolge wird die Sachsenbank drei Geschäftsstellen der Baden-Württembergischen Bank in Leipzig, Dresden und Halle übernehmen und somit ins Filialgeschäft einsteigen. Im Visier stehen dem Blatt zufolge vor allem Mittelständler und vermögende Privatkunden. Außerdem wolle sich die Sachsenbank gen Osteuropa ausrichten und branchenspezifisch Firmen und Projekte der erneuerbaren Energien finanzieren.

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Mrz
20

meint Axel Troost, MdB in einem Interview mit der WASG-Bundeszeitung DIE NEUE LINKE. Berlin darf kein Präzedenzfall für eine Sparkassen-Privatisierung werden. Wenn genügend Berlinerinnen und Berliner sagen „Sparkasse an Finanzinvestor oder Großbank? Nicht mit mir!“, wird Berlin ein Präzedenzfall dafür, dass Bürgerengagement den Einstieg von Großbanken oder Finanzinvestoren in den Sparkassensektor verhindern kann – trotz Auflagen von EU und trotz Bankenmacht! Das Verkaufsverfahren läuft bereits. Bis zum 22. März müssen die Bieter ein unverbindliches Angebot vorlegen, vermutlich bis Juni ein verbindliches Angebot. Dann entscheidet der Senat und letztlich das Berliner Abgeordnetenhaus über den Verkauf. Eine Aktion „Sparkasse an Finanzinvestor oder Großbank? Nicht mit mir!“ soll profit-orientierten Bietern zeigen: Ohne Kunden ist die Sparkasse nur halb soviel wert. Das macht Sinn bis zur Abgabe des verbindlichen Gebotes, also bis Juni.
Weiterlesen “Sparkasse an Finanzinvestor oder Großbank? Berliner Sparkassen-KundInnen können es verhindern!”

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Mrz
12

Die Linkspartei kehrt der DDR-Nostalgie den Rücken. Der “letzte” Landesparteitag der Linkspartei.PDS vor der Parteineugründung hatte nochmal ein “altes” Thema auf dem Tableau: Wie wird die DDR beurteilt?

Die Explosion unter den Stuckdecken des Saalbaus Neukölln hatte sich angekündigt. Der Vorstand um den jungen Landeschef Klaus Lederer wollte ein Zeichen setzen gegen die Gruppe der Dogmatiker um Sahra Wagenknecht, die “Kommunistische Plattform” (KPF). Seit Jahren torpediert die Handvoll der Kommunisten die Entscheidungen der realpolitischen Parteiführung. Mal geht es um den umstrittenen Verkauf der Berliner Sparkasse, meist aber um das Selbstverständnis und die Geschichte der Partei. Diese öffentlichkeitswirksamen Nadelstiche wollte sich Lederer nicht mehr gefallen lassen und organisierte den Gegenangriff: Verteidiger des Stalinismus will der 32-Jährige nicht mehr stumm erdulden.

schreibt die
taz am 12.3.07 unter der Überschrift: Lederer schreibt Geschichte Auslöser der Auseinandersetzung zum Geschichtsbild war ein Papier der Kommunistischen Plattform, das den realen Sozialismus als legitim verteidigt. In der Stalinismus-Debatte würden Opfer und Täter vermengt und die Parteibasis verprellt. Delegierte wandten sich allerdings gegen den Anspruch auf absolute Wahrheiten. Es sei eine Lebensfrage der Linken, die Verletzung der eigenen Ideale und die nachwirkende Diskreditierung des Sozialismus durch stalinistische Praktiken und Denkmuster aufzuarbeiten. »Schlimme Dinge, aber auch große Erfolge« sieht Kurt Goldstein, Jahrgang 1914, Spanienkämpfer, Überlebender des Todesmarsches nach Buchenwald, in der DDR als Journalist tätig, Ehrenpräsident des Internationalen Auschwitz-Komitees. Er ist Mitunterzeichner des Diskussionspapiers zur Geschichtsauffassung in der Linkspartei.PDS und meint in einem Interview in der jungenwelt: Die Linkspartei.PDS darf nicht im Rechtsopportunismus versinken. Zum Thema gibt es eine rege Debatte. Deutlich bleibt, die kritische Aufarbeitung der geschichte bleibt auf der Agenda und konstitutiv für das selbstverständis der Linken.

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Jul
10


Katja Kipping ist Spitzenkandidatin. Am Nachmittag wählte die LandesvertreterInneversammlung in Dresden die stellvertretende Bundesvorsitzende zur Spitzenkandidatin. Der mdr hatte dieses schöne Bild auf seiner Seite.

PS:Muss gerade betrübt feststellen, dass das schöne Kanzlerboxen, das ich am 21. Juni mal verlinkt habe, nicht mehr funktioniert. Man kommt nur noch auf ein albernes Sparkassen-Gewinnspiel. Hallo, was soll denn das? Ist das verboten worden? Zensur!

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